Die Katzensprache
Durch ihre Körper- und Lautsprache macht die Katze unmissverständlich klar, in welcher Stimmung sie ist und was sie im Schilde führt. Auch in der Verständigung mit den Menschen setzt die Katze viele unterschiedliche Sprachbilder ein, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die wichtigsten Vokabeln der Katzensprache sollte jeder Halter kennen.
Freundlich und ausgeglichen
Körper: Kopf erhoben, Fell glatt, Schwanz bewegungslos.
Mimik: Ohren nach vorne gerichtet, Pupillen normal, Schnurrhaare seitlich in Ruhestellung.
Hellwach und alamiert
Körper: gestrafft, Kopf vorgestreckt, der Schwanz zuckt.
Mimik: Ohren und Schnurrhaare nach vorne gerichtet, die Pupillen sind geweitet.
Imponierverhalten
Körper: in Bereitstellung, Beine gestreckt, Rücken- und Schwanzhaare gesträubt.
Mimik: Ohren nach hinten gedreht, Pupillen verengt, Augen fixieren Gegenüber.
Unsicher und ängstlich
Körper: an den Boden gedrückt, Beine eingeknickt (macht sich klein) Kopf abgewandt, Schwanz eng am Körper.
Mimik: Ohren angelegt, ohne Blickkontakt.
Stimme: Abwehrfauchen.
Drohend und angriffsbereit
Körper: aufgerichtet, der Schwanz wird nach unten gehalten, den Kopf leicht weggedreht.
Mimik: Der Gegner wird fixiert, die Ohren zeigen nach hinten.
"Hallo" Sagen
Körper: Kopf erhoben, Schwanz aufgerichtet, Spitze abgeknickt.
Mimik: Blickkontakt, Schnurrhaare gespreizt.
Stimme: Mauzen (gegenüber Mensch), Gurren (bei Artgenossen).
Miauen
Klagelaut der Kätzchen. In der Verständigung zwischen Erwachsenen selten. Gegenüber den Menschen: Begrüßung und Aufmerksamkeit wecken.
Schnurren
Wohlfühllaut, aber auch um andere friedlich zu stimmen und zu beschwichtigen. Eine kranke Katze signalisiert durch Schnurren, dass sie schwach ist und sich nicht wehren kann.
Fauchen
Bei halb geöffneten Mund stößt die Katze die Atemluft schnell und scharf aus. Fauchen ist ein Warn- und Drohlaut, der Angreifer abschrecken und auf Distanz halten soll.
Spucken
Ähnelt dem Fauchen, die Luft wird jedoch noch schneller und zum Teil auch durch die Nase ausgestoßen. Erzeugt einen fast knallartigen Abschrecklaut.
Knurren
Tiefes Knurren wird wie fauchen und Spucken zur Warnung und als Drohung eingesetzt, zum Beispiel wenn eine andere Katze das Futter oder die Beute streitig machen will.
Meckern
Halblaute, rasch aufeinander folgender Töne. Mund leicht geöffnet, Unterkiefer bewegt sich schnell auf und ab. Typischer Laut, wenn die Katze eine unerreichbare Beute sieht.
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